Tumoren in der Haut

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Die menschliche Haut ist das vielseitigste Organ des Menschen. Sie schützt vor Umwelteinflüssen, wahrt das innere Gleichgewicht und erfüllt wichtige Aufgaben beim Stoffwechsel. Auch in der Immunologie spielt sie eine große Rolle und Veränderungen der Haut sollten nicht unbeachtet bleiben. Viele Hautkrankheiten beginnen relativ harmlos mit einem kleinen rötlichen Fleck und wer hier frühzeitig den Gang zum Arzt antritt, hat garantiert die besten Heilungschancen.

Gutartige Tumore

Benigne Tumore der Haut, also gutartige Geschwulste, wachsen nicht in die Nachbarorgane ein und lassen sich in der Regel gut entfernen. Die Alterswarze gehört wohl zu den bekanntesten Hautveränderungen und auch das Feuermal ist den meisten Erwachsenen als gutartiger Tumor bekannt. Fibrome sind hautfarbene, weiche Knoten, die meist nicht größer werden als ein Pfefferkorn und auch sie sind harmlos. Das Grieskorn, das gern unter den Augen und an den Schläfen entsteht, gehört ebenfalls zu den benignen Tumoren und auch die kastaniengroßen Lipome kennt man als harmlose Hautveränderungen.

Bösartige Tumore

Maligne Tumore wachsen nicht nur in die Nachbarorgane hinein, sie breiten sich auch über die Blutbahn des Menschen aus und bilden in anderen Organen die sogenannten Metastasen, also Tochtergeschwülste. Das maligne Melanom ist vor allem Sonnenanbetern bekannt, denn es bildet sich meist bei übermäßiger Sonneneinstrahlung. Auch das Basaliom tritt häufig im Gesicht auf und an Stellen, die dem Licht ausgesetzt sind. Ein Fibrosarkom bildet extrem schnell Metastasen und daher sind die Heilungschancen bei diesem Tumor sehr schlecht. Ein Karposi-Sarkom kann auf zwei unterschiedliche Arten ausgeprägt ein und auch die Prognosen dazu unterscheiden sich je nach Auftrittsform der Hautflecken.

Der gefürchtete Hautkrebs muss früh erkannt werden

Am malignen Melanom, dem gefürchtete schwarze Hautkrebs, sterben jährlich etwa 3000 Menschen. Dabei kann diese Hautkrankheit geheilt werden, wenn sie frühzeitig erkannt wird. Sie bildet sich nämlich in der oberen Hautschicht und solange sie noch nicht in die tieferen Gewebeschichten vorgedrungen ist, bilden sich noch keine Metastasen.

Geschrieben von Felix

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