Was ist Darmkrebs?

Der Aufruf zur Darmkrebsvorsorge geht zurzeit vermehrt durch alle Medien. Der Gedanke an diese Untersuchung wird verständlicherweise gern verdrängt und solange man keinerlei Schmerzen verspürt, glaubt man lieber an die eigene Gesundheit, doch Darmkrebs kann jahrelang im Körper wachsen ohne Symptome zu verursachen und wenn die ersten spürbaren Anzeichen auftreten, sind die Heilungschancen bereits deutlich gesunken.
Maligne Tumore bilden sich in der Darmschleimhaut
Als maligne Tumore bezeichnet man bösartige Geschwulste, die andere Organe angreifen und sich auch durch Metastasen weiter im Körper verbreiten können. Bei Darmkrebs entstehen diese Tumore vorwiegend im Dickdarm und diese Krebsform ist die zweithäufigste in Deutschland. Die Tumore wachsen langsam, verdrängen andere Organe und es kann auch zum Darmverschluss kommen. Ein Durchbruch der Darmwand kann den Menschen vergiften, da Keime in die Bauchhöhle gelangen können und dort eine Bauchfellentzündung verursachen. Es gibt Risikofaktoren, die eine Erkrankung begünstigen können und auch das Alter spielt eine Rolle, aber grundsätzlich kann jeder an Darmkrebs erkranken. Auch die Ernährung spielt eine Rolle und fettreiche und ballaststoffarme Ernährung gilt als einer der wichtigsten Risikofaktoren für Darmkrebs.
Nur durch Vorsorge kann frühzeitig gehandelt werden können
Da ein Tumor im Darm langsam wächst und in der ersten Zeit keinerlei Beschwerden verursacht, glauben viele Erkrankte noch immer an ihre Gesundheit, obwohl ein bösartiges Geschwür ihren Körper befallen hat. Nur durch eine spezielle Vorsorgeuntersuchung kann festgestellt werden, ob sich im Darm Geschwulste angesiedelt haben. Erfolgt die erste Vorsorgeuntersuchung im Alter von 50 Jahren, kann sich ein Darmpolyp bereits vor 10 Jahren gebildet haben und wenn er sofort entfernt wird, ehe er sich auf andere Organe ausbreiten konnte, stehen die Heilungschancen sehr gut. Neben der klassischen Operation kommen bei der Behandlung von Darmkrebs auch Chemo- und Strahlentherapie zum Einsatz, aber auch Laserverfahren werden angewendet um den Krebs zu bekämpfen. Welche Behandlungsmethoden am meisten Erfolg versprechen und den Körper gleichzeitig am wenigsten schwächen, entscheidet der behandelnde Arzt und auch eine Kombination verschiedener Therapien wird inzwischen oft genutzt.




